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Nach einer langen
Fernsehnacht starteten wir etwas müde in den Donnerstagmorgen. Aber die Uhr
lief weiter auf das große Brücken Finale zu. Jetzt hieß es nochmal Kräfte
sammeln und auf zum Endspurt.
Die beiden Gruppen haben nochmal alles gegeben um
pünktlich um zwölf fertig zu werden. Es war sehr, sehr knapp aber beide
schafften es.
Dann war der große Augenblick gekommen. Ray und Patrick mussten
es riskieren und sich jeweils zwei Minuten auf beide Brücken stellen. Die
Brücke der Schnullerbande hielt und hielt, aber die der Bachpiraten war da
schon etwas wackeliger. Als dann die Piraten noch anfingen die Stämme anzusägen
und das Halteseil abzubauen ist es fast soweit gewesen das sie reinfielen.
Patrick
konnte sich schnell noch auf die richtige Uferseite retten nur Rainer nahm die
falsche und musste sich durch das Maisfeld zur andern Brücke durchkämpfen. Leider
blieben beide trocken. Aber für sowas haben wir ja noch unseren Tim. Er wurde
von Timo in den Bach geschubst. Naja Timo lag dann kurze Zeit später auch drin
;)
Jetzt war
Pause bis drei. Die war auch nötig, denn ab drei Uhr war es Zeit für „Die Siedler
von Barkhausen". Das war von Rainer ein selbst entworfenes Geländespiel wo die
zwei Gruppen versuchen mussten Rohstoffe vom König (Patrick) zu ihren Lagern zu
schaffen ohne das die Räuber (Noemi, Tim, Stefan) sie fangen.
Wenn sie das geschafft
hatten konnten sie bei ihren Adeligen (Schnullerbande Rainer), (Bachpiraten
Svenja), ihre Rohstoffe verbauen und bekamen dadurch Vergünstigungen und
Siegpunkte. Bei dem fahrenden Händler (Dany) konnten sie auch Rohstoffe
tauschen, um so schneller bauen zu können.
Gespielt wurde natürlich mit vollem
Körpereinsatz und viel Laufbereitschaft. Denn man konnte auch der gegnerischen
Gruppe Rohstoffe abjagen. Als wir alle nicht mehr konnten haben wir noch
reflektiert wie die Kids das Spiel fanden und haben kurzerhand beschlossen es
Freitag nochmal zu spielen weil es allen sehr viel Spaß gemacht hat.
Jetzt hieß
es erstmal duschen und umziehen bevor es zu den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr
nach Hövelhof ging.
Dort bekamen wir das Gerätehaus und die vielen Fahrzeuge
gezeigt. Die Kameraden erklärten uns viel über ihre Arbeit hier was für
spezielle Einsätze sie hier haben, über die Strukturen ihrer Feuerwehr und
Jugendfeuerwehr. Wir durften die Haspel, Schere und Spreizer, die Wärmebild
Kamera und viele andere Dinge ausprobieren. Herzlichen Dank an die Kameraden
das ihr euch die Zeit für uns genommen habt.
Das war
heute ein sehr anstrengender Tag, deswegen ging es nach einem sehr kurzen
Lagerfeuer früh ins Zelt.
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